DES 750-JÄHRIGEN JUBILÄUMS WÜRDIG
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Das vergangene Jahr war für die Einwohner von Gryfino ein besonderes Jahr. Am 1. März 2004 sind genau 750 Jahre vergangen, seit der Stettiner Fürst Barnim I. eine entwicklungsstarke Stadt gründete, die trotz verschiedener geschichtlicher Katastrophen bis zum heutigen Tage ihren Bestand hat. Sowohl die Selbstverwaltung von Gryfino, wie auch seine Einwohner haben die Begehung dieses bedeutenden Jubiläums sehr ernst genommen. Es wurde ein Komitee für die Begehung des 750. Jubiläums einberufen. Die Ehrenschirmherrschaft über diese Feierlichkeiten hat der Präsident der Republik Polen, Herr Aleksander Kwa¶niewski, übernommen. In dem Jubiläumsjahr hat man sich nicht nur auf die Erinnerung der Geschichte und Tradition beschränkt, sondern auch ein Bild der Stadt gezeigt, die heutzutage als eine Stadt von vielen Möglichkeiten dargestellt wird. Man hat die gegenwärtige Multikultur von Gryfino in den Vordergrund gestellt und die Errungenschaften der gegenwärtigen Einwohner von Gryfino präsentiert.
Aus diesem Anlass hat die Selbstverwaltung gemeinschaftlich mit NGOs Feierlichkeiten zur Begehung des 750. Geburtstages der Stadt veranstaltet. Sie haben am 1. März in der Pfarrkirche (Marienkirche) in der Altstadt mit einem Dankgottesdienst in Begleitung aller Priester des Dekanats von Gryfino begonnen. Zelebriert wurde er durch den Bischof Marian Kruszy³owicz. Am selben Tag fand in dem Festsaal des Gymnasiums in Gryfino eine festliche Sitzung des Stadtrates statt, während der zum ersten Mal in der Geschichte von Gryfino eine Ehrenbürgerschaft der Stadt verliehen worden ist. Auf diese Art und Weise hat der Stadtrat den Dekan von Gryfino, Kanoniker Bronis³aw Koz³owski ausgezeichnet, der seinen Dienst in Gryfino schon dreiunddreißig Jahre leistet. Der Vorsitzende des Stadtrates, Herr Zenon Trzepacz, hat kurz die Geschichte der Stadt dargestellt und der Bürgermeister, Herr Henryk Pi³at, hat besonders auf die Gegenwart und die Zukunft von Gryfino aufmerksam gemacht. Er hat dabei die stadtfördernde Rolle des Kraftwerkes "Dolna Odra" sehr stark betont.
Ein Ereignis von polenweitem Maßstab war die 10. Jubiläumsausgabe der Tage von Gryfino, der größten Open-Air-Veranstaltung zur Vermarktung der Stadt. Die Konzerte, die in den ersten drei Mai-Tagen stattfanden, haben Tausende von Gästen nach Gryfino angezogen. Kein Wunder, denn im Programm der Veranstaltung standen solche Namen der polnischen Bühnen wie Marek Torzewski, Ró¿e Europy, Marcin Rozynek, Kasia Kowalska, Perfect, Vox, Ich Troje, Grzegorz Halama, Koñ Polski, Maryla Rodowicz und Lady Pank. Die Anzahl der Zuschauer hat dreißig Tausend überschritten. Etwas Ähnliches hat Gryfino noch nicht erlebt. Die Veranstaltung fand lauten Widerhall in dem ganzen Lande. Dank dem Interesse der polenweiten Medien, vor allem des Fernsehsenders TVN, hat man in dem ganzen Land davon gesprochen, dass keine andere Stadt in diesem Jahr soviel Schwung und so viele Stars hatte, nicht Mal die größeren und reicheren Städte als Gryfino. "Die Tage von Gryfino 2004" waren ein richtiges Festival der Stars.
Eine weitere sehr gelungene Veranstaltung in Gryfino, die im Rahmen des Jubiläums der Stadt stattfand, war "der Abschied vom Sommer". Am 5. Dezember auf dem Ksi¹¿ê-Barnim- -I-Platz hatte die Band "Arka Noego" ihren Auftritt, eine Band, die nicht nur bei den jüngsten bekannt und beliebt ist. Ihr Auftritt hat Tausende von Zuschauern aus der ganzen Region versammelt.
Um nicht nur bei der Unterhaltung zu bleiben, ist es anzumerken, dass Gryfino in dem Jubiläumsjahr einen richtigen Andrang von Historikern aus den Universitäten in Szczecin, Poznañ und Toruñ erlebt hat. Es kam dazu dank dem Geschichtsseminar "Gryfino im Verlauf der Jahrhunderte. 750 Jahre Geschichte, die verbindet", das in zwei Teilen organisiert wurde. Es reicht zu erwähnen, dass unter ihnen auch die Professoren Edward W³odarczyk, W³adys³aw Filipowiak, Edward Rymar, Rados³aw Gaziñski und Kazimierz Koz³owski waren.
In der die Jubiläumsfeierlichkeiten abschließenden Sitzung des Stadtrates sagte der Bürgermeister, Herr Henryk Pi³at: "Wenn ich heute, im März 2005, auf die Zukunft unter dem Gesichtspunkt der Vergangenheit schaue, kann ich sagen, dass unsere Vorfahren und wir selbst ein solides Fundament für die weitere Entwicklung unserer Stadt geschaffen haben. Jetzt hängt es von uns allein ab, wie dieses Haus, das wir selbst verwalten und in dem wir uns endlich befinden, heute und morgen aussehen wird. Zum Glück verlangen die Zeiten, in denen wir leben und unsere Kinder leben werden, kein Heldentum, keine Aufopferung des Lebens auf dem Altar der Heimat. Sie verlangen aber, dass man den sprichwörtlichen Karren einvernehmlich und gemeinschaftlich in eine Richtung, in die Richtung der erfolgreichen Entwicklung der Stadt zieht. Ist es schwierig, dies umzusetzen?"
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